
Mit dem Älterwerden schleichen sich bei den meisten Menschen viele unliebsame Veränderungen ins Leben. Hierzu gehören auch Veränderungen im Erscheinungsbild des Gesichtsausdrucks: Es entstehen Falten, die Spannkraft der Haut lässt nach, Weichteilgewebe sinkt ab.
Da auch viele meiner Patient*innen unter diesen Veränderungsprozessen leiden, habe ich eine aufwendige Ausbildung in ästhetischer Medizin absolviert und biete Ihnen nun die Behandlung mit Botulinum und Dermalfillern in unserer Praxis an.
Menschen jüngerer Generationen, die von den Faltenbildungen wenig oder noch gar nicht betroffen sind, haben das Potential insbesondere von Botulinum (besser bekannt unter dem Namen „BotoxR“) für prophylaktische Zwecke schon erkannt. Sie lassen sich die Aktivität der mimischen Muskeln insbesondere im Bereich von Stirn und Augenbrauen prophylaktisch reduzieren, damit sich statische Falten erst gar nicht bilden können.

Falten, die durch die wiederholte Aktivität von Gesichtsmuskeln entstehen und in Abhängigkeit von der betroffenen Region als Stirnfalten, Zornesfalten, Lachfalten und Marionettenfalten bezeichnet werden, lassen sich mit Botulinumtoxin behandeln.
Botulinumtoxin, besser bekannt unter dem Markennamen „BotoxR“, hemmt die Signalübertragung von Nerven auf Muskeln. Dadurch bleiben die behandelten Muskeln entspannt.
In der Medizin kommt vor allem biotechnologisch hergestelltes Botulinumtoxin Typ A zur Anwendung. Dies ist hochwirksam und verschreibungspflichtig. Es weist nicht mehr die toxischen Eigenschaften des ursprünglichen Gifts auf und wird für medizinische und ästhetische Zwecke genutzt.


Zur Behandlung des Volumenverlustes der Haut und Fettpolster werden sog. Dermalfiller eingesetzt.
Inzwischen haben sich Hyaluronsäure-Filler durchgesetzt, da sie effektiv, sicher und reversibel sind.
Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz, die im Zwischenzellraum vieler Gewebe zu finden ist. Sie wird biotechnologisch hergestellt.
Je nach Behandlungsziel werden unterschiedliche Filler verwendet, die sich in ihrem Wasserbindungsvermögen, der Viskosität und der Haltbarkeit unterscheiden.
Durch den Einsatz der Dermalfiller lassen sich Volumen wiederherstellen, Falten reduzieren und Gesichtskonturen definieren.
Durch Umbauprozesse der Gesichtsknochen, Veränderungen der Muskelaktivität und des Stützsystems der Haut mit Volumenverlusten von Fettpolstern im Gesicht sowie durch degenerative Veränderungen der Haut selber kommt es im Laufe des Lebens zur Gesichtsalterung. Bei den Hautveränderungen selber unterscheidet man individuelle (z.B. Rückgang des Kollagenaufbaus durch hormonelle Veränderungen) von umweltbedingten Einflüssen (z.B. Schädigung elastischer Fasern durch UV-Strahlung, Nikotinabusus, Lebensgewohnheiten).
Die Gesichtsalterung ist also ein hochkomplexer Prozess. Im Laufe des Lebens entstehen individuell unterschiedlich ausgeprägte Hautfalten, die Hautdicke nimmt ab und es kommt zum Absinken von Weichteilen, was sichtbare Veränderungen wie z.B. eingefallene Wangen und vertiefte Nasen-Lippen-Falten zur Folge hat.
