Viele Menschen empfinden eine vermehrte Schweißproduktion im Achselbereich als störend. Der übermäßigen Schweißbildung kann durch den Einsatz von Botulinumtoxin entgegengewirkt werden.


Botulinumtoxin hemmt die Freisetzung des Botenstoffes Acetylcholin an Nervenendigungen, die spezielle Schweißdrüsen steuern. Hierdurch wird die Schweißproduktion in den behandelten Arealen stark reduziert oder vollständig aufgehoben. Dieser Effekt hält ca. 6-12 Monate an. Sie brauchen sich keine Sorge zu machen - es kommt zu keiner erkennbaren Störung der Temperaturregulation, weil nur ca. 5% der Schweißdrüsen in den Achseln liegen.



Bruxismus, das unbewusste Zähneknirschen oder -pressen, ist eine weit verbreitete Funktionsstörung des Kausystems. Diese tritt meistens nachts auf, bei manchen Menschen aber auch tagsüber. Als Ursachen werden Stress, Angst, Störungen des Zahnschlusses, Fehlstellungen der Kiefer und neurologische Dysregulationen diskutiert.


Die Folgen können muskuläre Verspannungen im Nackenbereich, Kiefergelenksschmerzen und Kopfschmerzen sein.

Längerfristig kann der Bruxismus zu einer Kräftigung von Kaumuskeln führen, was sich optisch insbesondere als Verbreiterung des unteren Gesichts und als kantigeres Erscheinungsbild der Kieferlinie zeigen kann und von manchen Menschen als ästhetisch störend empfunden wird.


Leider gibt es keine Therapie, mit der man den Bruxismus heilen oder beseitigen kann. Üblicherweise werden Zahnschienen, manuelle Therapie und Entspannungsverfahren eingesetzt, um die Zähne zu schützen, die Aktivität der Kaumuskeln abzuschwächen und Schmerzen zu lindern.


Zusätzlich hat sich der Einsatz von Botulinumtoxin als wirksame Methode bewährt, weil hierdurch die übermäßige Muskelaktivität gezielt reduziert werden kann. Das reduziert dann sowohl die Beschwerden als auch die optischen Veränderungen. Die Wirkung einer Botulinum-Behandlung setzt in der Regel erst nach 6-8 Wochen ein und sollte nicht öfter als 2x im Jahr durchgeführt werden.


Die Behandlung von Bruxismus mit Botulinum gilt als Off-Label-Anwendung und wird in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Eine offizielle Zulassung für Bruxismus besteht nicht, weshalb die Kostenübernahme meist abgelehnt wird.


Wenn Sie Interesse an einer Behandlung Ihres Bruxismus haben, vereinbaren Sie bitte einen Beratungstermin in meiner Sprechstunde. Für die Erstberatung entstehen Ihnen Kosten in Höhe von 50.-€, die Ihnen bei einer folgenden Behandlung angerechnet werden.Neuer Text